Brief 8b:
Mein Land –
Mein Staat

 


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In diesem Brief geht es um das eigene Land (nach Lehrers Wahl und je nach Lage der Klasse kann man sich eventuell für den Brief 8 A entscheiden, wobei der didaktische Weg gleich bleibt). Der Brief beabsichtigt eigentlich nicht die historisch-geografische Darstellung des eigenen Landes, sondern vielmehr das Kennen lernen einiger Aspekte, und zwar vom Standpunkt aus der Jugendlichen.

Sie müssen deutlich angeben, was ihnen an ihrem Land gefällt oder was auch nicht. Eine noch schwierigere Aufgabe besteht darin, das zu beschreiben, was sie über ihr Partnerland denken bzw. wissen.   

Zu diesem Zweck eignet sich die Auseinandersetzung um den Begriff „Stereotyp“. Es gibt eine Menge Stereotype, die sich auf europäische Länder beziehen, wie zum Beispiel:

-           Holländer tragen Holzschuhe und essen dauernd Käse 

-           Franzosen trinken Rotwein, tragen Mützen und stinken nach Knoblauch

      -           Engländer tragen Melonen und schlagen sich auf Fußballspielen
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 Dänen sind langweilig
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 Deutsche schreien ständig und trinken Bier
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 Italiener sind immer verliebt und fahren unmöglich

Habt ihr das vorherige Thema (Brief 7) verwendet, dann wisst ihr schon bescheid, dass die Schüler/Innen mehrere Fragen beantwortet haben. Sie haben dazu gelernt, Vermutungen über die Antworten ihrer Partner zu machen; darum sind sie ohne weiteres im Stande, in diesem Brief die Anzahl der vermutlich genauen Antworten auf die Fragen des Briefs Nr. 7 anzugeben. Sie könnten außerdem die erratenen Antworten aufzählen und wenn möglich dazu Stellung nehmen.

Nachdem die Schüler mit ihrem Brief fertig sind, könnten sie mit weiteren Aufgaben gefördert werden. Es kommt auf die Zusammenarbeit  der Lehrer/Innen und entsprechenden Partner an, wenn die Schüler/Innen eine oder mehrere Aufgaben übernehmen wollen: 

1.      Schüler/Innen können Links übers Land des eigenen Partners aus Internet herunterladen und austauschen / sie können die interessantesten Links übers eigene Land sammeln und dieselben im Internet veröffentlichen oder über E-Mail  ihren Partnern  zuschicken, damit diese über weitere Informationen verfügen können;

2.      eine Broschüre über die eigene Heimat ausarbeiten:

  1.  jeder Schüler soll aus dem geschriebenen Brief einen angenehmen und einen unangenehmen Aspekt seiner Heimat  wählen;

  2. die Schüler/Innen können Abbildungen (Bilder oder Fotos) zu den beiden ausgesuchten Aspekten besorgen;

  3.  sie können  eine Broschüre (Falter) herausgeben, mit der Überschrift „unser Land von der Klasse … her gesehen“;

  4. jeder Schüler soll zu diesem Falter durch Bilder und Meinungen beitragen;

3.      Schüler/Innen können eine Webseite über das Land ihrer Partner erstellen;

  1.  jede Klasse bereitet einen Fragebogen über das Land seines eigenen Partners vor;

  2. dabei kann man eine Chatsession organisieren (je nach Schülerzahl kann man eventuell die Klasse in 2 Gruppen aufteilen und 2 Chatsessionen führen). Bei der Chatsession soll es dann darum gehen,  die Fragen  des vom Partner ausarbeiteten Fragebogens beantworten zu können;

  3. anhand der somit erhaltenen Informationen können die Schüler/Innen Webseiten erstellen;

4.      schließlich kann man Videokonferenzen über die oben angeführten Themen führen, je nach Medienausstattung in der Schule.

Ratsam ist es, mit dem Partner darüber zu diskutieren, welche Themen bzw. Aktivitäten in Frage kämen. Als entscheidender Faktor sind dabei die technische Medienausstattung der Schule und die Bereitschaft der SchülerInnen zur Mitarbeit.